Facebook And Its Impact In Connecting People

You probably remember this map of Facebook friendships, which made it’s way through the web in December 2010.

In this related article, the creator and Facebook intern Paul Butler explains the process of rendering the map. The most interesting remark he made can be found in the last sentence:

It’s not just a pretty picture, it’s a reaffirmation of the impact we have in connecting people, even across oceans and borders.

Well, there are some nice things about the Facebook friendships map. I like the colors. I like the density of information. I like the patterns. But there’s one big part of the picture missing in the map.

And that’s the internet.

After all, Facebook is “just” a website and websites can be accessed through the internet. So, when speaking of “connecting people, even across oceans and borders“, we should demonstrate our respect for the internet. To do so, I re-created my old map of the internet:

It shows more than 300k geographic locations of ip adresses, based on the free geo location database by MaxMind. Interestingly, the map shows almost the same “patterns” and complexity that is visible in the Facebook data. Given that, the remaining insight we get of the Facebook map is that Facebook is accessed by people all around the web (except for China).

No big news here.

Why I Hate Coding With Processing – At Least Sometimes..

Well, as all of you might know, Processing is cool and easy to learn, especially for graphic designers and makers of all kinds, and finally, Processing is a fun thing to work with. Really? Actually this is not quite the experience I get whenever I start sketching a visualization. Yesterday was such a day, when I found myself running from obstacle into obstacle. Here’s a short documentary of what went wrong and why.

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Seltsame Anomalien in den Schlachtungsstatistiken

Nachdem heute der EU-Rat mit Unterstützung der deutschen Regierung erfolgreich die Kennzeichnungspflicht von Klonfleisch verhindert hat, wollte ich ja eigentlich nur eine kleine interaktive Grafik zu den Tierschlachtungen in Deutschland basteln. Nur um mal zu sehen, wieviele Tiere wir eigentlich so schlachten und wie sich die Zahlen über die Jahre so entwickeln. Als ersten Schritt habe ich mir dazu mal die aktuellen Schlachtungsstatistiken vom statistischen Bundesamt angesehen (Tabelle 41331-0001). Die Daten reichen von 1993 bis 2010, gliedern die Schlachtungen in die verschiedenen Tierarten auf und trennen nochmal zwischen Tieren in- und ausländischer Herkunft sowie Hausschlachtungen. Nun aber zu den Anomalien..

Fangen wir mal mit den Schweinen an. Relativ normale Entwicklung bis 2009 zu etwas über 55 Mio Schweinen pro Jahr, aber dann in 2010 der Absturz. Hat das vielleicht etwas mit der Schweinegrippe-Pandemie von 2009 zu tun? Eher nicht, denn dann müssten die Schlachtungen schon 2009 zurückgehen. Außerdem gab es keinerlei Ansteckungsgefahr durch den Verzehr von Schweinefleisch. Woher kam dieser starke Rückgang aber dann?

Weiter zu den Schafen, auch hier zeigt sich ein ähnlicher Absturz, diesmal allerdings schon ein Jahr früher. So geht die Anzahl der geschlachteten Tiere von etwa 1,15 Mio. Tieren in 2008 plötzlich auf 200.000 Tiere in 2009 zurück. 2010 wurden laut dem statistischen Bundesamt sogar nur noch 28.000 Schafe geschlachtet. Aber wieso? Und was haben die Deutschen stattdessen gegessen?

Zumindenst letztere Frage lässt sich anhand der seltsamen Daten beantworten, denn 2010 gibt es einen sprunghaften Anstieg der Jungrinderschlachtungen auf saftige 58 Mio (Vorjahr: 31.000, davor konstant bei null). Also Jungrinder statt Schweine? Aber was haben die Deutschen 2009 gegessen?

Auch das ist leicht zu beantworten: Lämmer. Denn bei den Schafschlachtungen gibt es genau für das Jahr 2009 den sprunghaften Anstieg. Den Sprung von 0 Lämmern in 2008 zu über 800.000 Lämmern in 2009 kann ich mir eigentlich nur dadurch erklären, dass Lämmer vor 2009 einfach zu den Schafen dazugerechnet wurden. Was bleibt ist der seltsame Abfall in 2010 (denn den gibts ja bei Schafen und Lämmern).

Machen wir mal weiter mit den Pferden. Ich habe noch nie in meinem Leben Pferdefleisch gegessen, aber scheinbar war das im letzten Jahr der absolute Renner.  Trotz beinahe stetig sinkenden Schlachtungszahlen von 1993 bis 2009 springt die Zahl der geschlachteten Pferde 2010 auf fast 900.000 an, also den hundertfachen Wert der Vorjahre. Es wird immer seltsamer..

Kommen wir abschließend zur letzten Anomalie. Diesmal geht es um die Ziegen, deren Schlachtungszahlen in den letzten Jahren einem relativ kontinuierlichen Aufwärtstrend folgen. Die Anomalie steckt hier in der Schlachtmenge in Tonnen. Diese Schlachtmenge betrug vor 2010  etwa 18kg pro Ziege. In 2010 hat sich dieser Wert allerdings verzehnfacht, so daß man nun scheinbar im Schnitt 168 kg Schlachtgewicht aus einer Ziege bekommt. Was ist passiert? Sind die Ziegen auf einmal fetter geworden? Wohl kaum..

Was ich eher glaube ist, dass das statistische Bundesamt hier einfach totalen Murx veröffentlicht hat. Zwar sind die Zahlen für 2010 als “vorläufige Zahlen” gekennzeichnet, allerdings verstehe ich nicht, wieso die Werte mal in den Keller sinken (wie bei den Schweinen und Schafen) und mal in die Höhe schnellen (wie bei Pferden und Jungrindern). Auch die seltsame Entwicklung der Schlachtmenge je Ziege kann eigentlich nur ein Fehler in den Daten sein, fast so, als ob die Zahlen mit Hundert multipliziert wurden..

Ich frage mich, ob sich die Zahlen eigentlich auch mal jemand vom statistischen Bundesamt ansieht?

Arme missbrauchte Klickstrecke

WELT ONLINE braucht wohl dringend jemanden, der ihnen Infografiken bastelt. Einen schlechteren “Überblick” über Zahlen als in diesem Artikel hat es seit Menschengedenken noch nicht gegeben.

WELT ONLINE braucht wohl dringend jemanden, der ihnen Infografiken bastelt. Einen schlechteren “Überblick” über Zahlen hat es seit Menschengedenken noch nicht gegeben. Hätten die nur mal was gesagt.. Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article11142073/Grossfamilien-sind-die-Verlierer-des-Elterngeldes.html

Dabei wäre es so einfach gewesen. Fünf Minuten Arbeit reichen aus, um mit OpenOffice Calc ein nettes kleines Diagramm aus der Zahlenkolonne zu basteln..